Wie viel Spiegelreflexkamera brauche ich?
Spiegelreflexkameras werden auch für Einsteiger immer erschwinglicher. Doch welches ist das richtige Modell? Dieser Frage soll der nachfolgende Text auf den Grund gehen und die drei besten Einsteiger- Modelle vorstellen. Die Canon EOS 350D kann durch scharfe Aufnahmen sowie eine sehr gute Akkuleistung überzeugen. Mit einer Akkuladung können 1700 Urlaubsfotos, Portraits etc. gemacht werden. Sie bietet zudem einen für Gelegenheitsfotografen vollkommen ausreichenden Blitz und 7,96 Megapixel. Die EOS 350D ist im Set mit Objektiv erhältlich. Ihr Monitor hat eine Bildschirmdiagonale von 4.3 Zentimetern. Mit Hilfe der Serienbildfunktion knipst die Spiegelreflex 80 Bilder hintereinander, 2,7 Bilder in der Minute. Feine Bildkorrekturen werden automatisch vorgenommen. Mit einem zusammenfassenden Testurteil „Gut“ kann die Canon EOS 350D vor allem durch ihre kurze Auslöseverzögerung und ihre lange Akkulaufzeit glänzen. Ein Minuspunkt ist, dass der Bildstabilisator nicht mit allen Objektiven nutzbar ist sowie die Garantie von nur einem Jahr. Der zweite Vertreter ist die Nikon D40x. Bei der Bildqualität kann sie durchaus überzeugen. Minimale Helligkeitsunterschiede und feine Strukturen sind für sie kein Problem. Mit ihrer Serienbildfunktion schafft die Nikon rund drei Bilder pro Sekunde. Mit zehn Megapixeln nimmt sie verblüffend viele Details auf, ihr Kontrollbildschirm ist 5,1 x 3,9 cm groß. Lediglich ein sichtbares Bildrauschen ist als Minuspunkt zu werten. Eine automatische Blitzleuchte klappt bei Bedarf heraus und leuchtet Motive bis zu einer Entfernung von fünf Metern aus. Mit vollem Akku sind 1500 Bilder möglich. Zwei Jahre Herstellergarantie sprechen für sich. Mit Testurteil „gut“ überzeugt die D40x durch schnelle Reaktionszeiten. Ein klares Contra ist die fehlende Speicherkare, welche nicht im Lieferumfang enthalten ist. Dritter Vertreter ist die Olympus E-330. Sie verfügt über einen schwenkbaren Kontrollmonitor mit einer Bildschirmdiagonalen von 10 Zentimeter. Bei der Bildqualität ist der leichte Rotstich in den Bildern zu beanstanden. Auch die Olympus E-330 verfügt über eine Blitzleuchte und hat 7,4 Megapixel. Mit vollgetanktem Akku sind ca. 1300 Bilder möglich. Vor allem mit ihrer „Live- View“- Funktion über den Kontrollbildschirm hebt sich die Olympus deutlich von anderen Geräten ab. Weiteres Highlight ist das verfügbare Unterwassergehäuse. Es ist für Unterwassertiefen bis 60 Meter geeignet. Überzeugend sind der schwenkbare Kontrollmonitor und die automatische Sensorreinigung. Als Minuspunkt ist jedoch deutlich der fehlende Bildstabilisator anzusehen, wodurch die gemachten Bilder im Gegensatz zu den zwei anderen Modellen kleine Defizite aufweisen. Profi SLR, welche ab ca. 1500€ zu haben sind unterscheiden sich vor allem durch die Vielzahl der verschiedenen manuellen Einstellungsparameter. Extrem hohe Lichtempfindlichkeiten, verblüffende Schnelligkeiten sowie hohe Megapixel machen dem Fotografen echte Freude. Jedoch sollte man mit einem derartigen Gerät auch umzugehen wissen. Für einen Einsteiger ist es nicht empfehlenswert, denn bei falscher Einstellung wird aus dem schönsten Motiv leider kein schönstes Bild.

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